EFIELDS Charaktere

Der erste Schritt im Bewusstseinstraining: Erfasse deine negativen Gedanken

Darf ich ich vorstellen: Der negative Gedanke! Ja, auch du hast ihn. Er begleitet dich beständig in deinem Kopf. Er entsteht aus unserem Unterbewusstsein und stresst uns. Wie ein hässliches Männlein läuft er im Kreis herum – gegen den Uhrzeigersinn. Tick-tack, tick-tack … so blockiert er uns, denn die Laufrichtung ist falsch!

Wir denken negativ: über andere und über uns selbst.

 „Was für ein Penner, warum kriecht der mit 20 km/h über die Straße“, „Jetzt redet sie wieder ohne Unterlass, einfach, weil sie sich gerne selbst reden hört, die eingebildete Kuh“, „Dieser Protz, kommt hier natürlich mit einem Porsche vorgefahren, was sonst.“ Dies sind negative Gedanken über andere. Dies hat aber immer mit uns selbst zu tun, und wie wir über uns selbst denken. Ist dir das bewusst? Und die Gedanken, die wir über uns selbst haben, beschädigen uns am meisten. Sie behindern uns, obwohl sie nichts, aber rein gar nichts mit der Realität zu tun haben.

Denn: wusstest du es schon? Der negative Gedanke ist KEIN Fakt. Er ist NUR ein Gedanke, ein Gedanke, ein Gedanke. Dabei ist er so flüchtig, dass wir ihn kaum erfassen können – es bleibt nur eben das negative Gefühl zurück. Wir brauchen unser Bewusstsein, um den negativen Gedanken aufzuspüren und zu verändern.

Das lässt sich trainieren. Wie? Genau, indem du dein Bewusstsein stärkst. 

Mein Tipp:

Beobachte deine Gedanken! Du musst dies nicht beständig tun – aber wenn du einmal genau darauf achtest, so stellst du fest: Du hast bereits am Morgen, direkt nach dem Aufwachen, Gedanken. Oder abends, vor dem Einschlafen, huschen sie über die Bettdecke. Manche lassen dich sogar schlecht schlafen. 

Einige meiner Coachees sagen mir gerne: „Ich möchte die negativen Gedanken gar nicht erfassen, denn dann geht es mir ja noch schlechter, wenn ich sie mir bewusst mache.“ Das ist aber genauso, als ob du wie ein Kleinkind Verstecken spielst. Hände vor die Augen und rufen: „Ich bin gar nicht mehr da.“ Natürlich sind die negativen Gedanken längst da und begleiten dich schon eine ganze Weile – sie nicht bewusst wahrnehmen zu wollen, lässt sie nicht von alleine weggehen, ganz im Gegenteil. Sie werden sich vermehren. Stelle dich deinen Gedanken und du kannst sie verändern!

Denke neu, sei neu!

Deine Constanze

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